Event Rückblicke 2026
Zwölf motivierte Teilnehmende trafen sich morgens im Naturzentrum La Sauge, um gemeinsam einen Arbeitseinsatz zugunsten der Natur zu leisten. Bevor es an die Arbeit ging, genossen wir die Morgenstimmung und hielten mit unseren Kameras die schönen Momente fest. Die Freude war besonders gross, als ein Nachtreiher aus dem Schilf auftauchte und sich während längerer Zeit mitten im Teich präsentierte.
Im Verlauf des Vormittags begaben wir uns in ein Gebiet, in dem BirdLife die Grauammer fördert. Dort erklärte uns Valérian Tanner welche Neophyten entfernt werden sollen, um die wertvollen Lebensräume zu erhalten. Ausgerüstet mit verschiedenen Werkzeugen machten wir uns an die Arbeit. Entdeckten wir Ampfer, Disteln oder Berufkraut, wurden diese mit Werkzeug oder von Hand entfernt. Dank des grossen Einsatzes aller Teilnehmenden konnten wir innerhalb kurzer Zeit eine beachtliche Fläche von unerwünschten Pflanzen befreien.
Zur Mittagszeit stärkten wir uns mit leckeren Sandwiches und Aprikosenkuchen. Im kühlen Schatten der Bäume genossen wir die wohlverdiente Pause und den gemeinsamen Austausch. Am Nachmittag nahmen wir die Arbeit nochmals für kurze Zeit auf und entfernten weitere Neophyten.
Den gelungenen Arbeitstag liessen diejenigen, die Lust hatten, traditionell im Café Münz bei einem kühlen Getränk oder einer Glace ausklingen. Besonders erfreulich war die grosse Teilnehmerzahl in diesem Jahr. Es wäre schön, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam einen Beitrag leisten dürften, um der Natur etwas zurückzugeben.
Vielen Dank für die Organisation.
Claudia Wüthrich
Am Sonntag, 5. Juli trafen wir uns in Alpnachstad zur gemeinsamen Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Pilatus. Oben angekommen, deponierten wir unser Gepäck und machten uns mit der Kameraausrüstung auf den Weg. Anhand eines Tierpräparats eines Steinbocks erfuhren wir Interessantes über die Lebensweise dieser Tiere. Anschliessend erkundeten wir den Höhlenpfad und genossen die beeindruckende Aussicht, bevor wir uns im Restaurant Kulm mit einem feinen 3-Gänge-Menü stärkten. Am Abend führte uns der Weg zum Tomlishorn, wo wir den Sonnenuntergang fotografierten. Steinböcke zeigten sich zunächst nur aus der Ferne, später begegneten wir jedoch einem Muttertier mit seinem Jungen. Am nächsten Morgen wurden wir mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. Neben einem Alpensalamander und Dohlen entdeckten wir schliesslich doch noch zwei Steinböcke. Das eigentliche Highlight folgte wenig später: Ein Schneehuhn liess sich aus nächster Nähe fotografieren und sorgte für einen unvergesslichen Abschluss. Nach einem reichhaltigen Frühstück traten wir die Rückreise nach Alpnachstad an – mit vielen schönen Erinnerungen und gelungenen Bildern im Gepäck.
Zum Schluss bedanken wir uns herzlich bei Andrea Zanella und Marc Zahnd für die ausgezeichnete Organisation und die engagierte Durchführung dieses gelungenen Ausflugs.
Eliana Lionti
Drei Tage voller Naturfotografie, eindrucksvoller Bergwelten und anregender Begegnungen: Der gemeinsame GV-Event von NFS und VTNÖ in Täsch und Zermatt war ein voller Erfolg.
Am Freitagabend kamen in Täsch 69 NFS-Mitglieder und 13 Mitglieder des VTNÖ zusammen. Nach dem Apéro und dem gemeinsamen Abendessen folgte die Siegerehrung des NFS-Fotowettbewerbs: In sieben Kategorien wurden herausragende Aufnahmen ausgezeichnet. Den Titel NFS-Naturfotograf des Jahres 2026 erhielt Marc Siegle für sein Bild «Kleine Einbrecher».
Am Samstagmorgen machten sich die beiden Gruppen auf zu ihren Exkursionen. Die erste Gruppe fuhr nach Sunnegga und Blauherd. Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen boten sich eindrucksvolle Motive: Das Matterhorn mit seiner Spiegelung im Stellisee und Grindjisee, farbenprächtige Alpenblumen sowie Murmeltiere und Alpenvögel. Die zweite Gruppe besuchte den Gornergrat und genoss dort das überwältigende Panorama mit Gornergletscher und Monte Rosa Massiv sowie am Riffelsee den Blick auf das Matterhorn.
Um 18 Uhr begann die Generalversammlung, die der Vorstand effizient durchführte. Beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen liessen die Teilnehmenden von NFS und VTNÖ den heissen Sommertag mit angeregten Gesprächen ausklingen.
Am Sonntag wechselten die Gruppen die Exkursion und erhielten so Gelegenheit, auch das zweite Ausflugsziel zu entdecken. Mit zahlreichen fotografischen Eindrücken und schönen Begegnungen im Gepäck traten die Teilnehmenden anschliessend individuell die Heimreise an.
Roland Zahnd
Am Samstagmorgen vom 30. Mai 2026 trafen sich 12 teilnehmende Neumitglieder zum Event an der Reuss in Rottenschwil, begrüsst wurden wir durch die Vorstandsmitglieder Roland Zahnd, Roland Bruderer, Marc Zahnd und dem Ranger Pascal. Die kunterbunt gemischte Gruppe aus verschiedensten Teilen der Schweiz war gespannt, wer hier alles anreisen wird und welche interessanten Gespräche und Fotosujet uns dieser Tag bringen wird.
Nach einer kurzen Begrüssungsrunde und Infos zum Tag wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe ging als erstes mit dem Ranger Pascal in die Auenlandschaft und wurden mit interessanten biologischen Zusammenhängen und dem Schutz des Reusstals ins Bild gesetzt. Die vielen verschiedenen Vogelarten und Vogelstimmen insbesondere die kleinen und fast nicht zu unterscheidbaren Stimmen der verschiedenen Rohrsänger haben viele spannende Details ans Licht gebracht. Es war sehr spannend, zu sehen wie viel Wissen einige der Mitglieder sich angeeignet haben. Die zweite Gruppe wurde durch die beiden Rolands begleitet und besuchten einen Hide, in welchem diverse Wasservögel fotografiert werden konnten. Verschiedene Entenarten, Höckerschwäne, Reiher und Eisvögel haben sich vor unseren Objektiven gezeigt und wurden abgelichtet. Im Weiteren haben wir verschiedenste Libellen, Frösche und weitere Vogelarten und Pflanzen sehen können. Bei Kameraeinstellungsfragen durften wir nachfragen und wir bekamen Tipps, um uns die fototechnische Arbeit zu erleichtern. Nach ungefähr 1 3/4 Stunden haben die Gruppen gewechselt und wir konnten den zweiten Teil des Programms geniessen.
Am Schluss trafen sich sämtliche Mitglieder zum gemeinsamen Pick-Nic an einer Feuerstelle, welche wir nicht benötigten, da es doch sehr warm war und weitere Hitze zu viel des Guten gewesen wäre. Trotz fortgeschrittener Müdigkeit wurde weiter ausgetauscht und kennengelernt und es war sehr schön, unsere Leidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen.
Vielen Dank an unsere Begleitung Roland Zahnd, Roland Bruderer, Marc Zahnd und dem Ranger Pascal für die Organisation und Durchführung.
Konrad Schneider
Am frühen Morgen des 14. März trafen sich 12 Teilnehmende im Kurslokal von Lukas Moesch, um seinen Tipps und Tricks zu Kameraeinstellungen für die Wildlife Fotografie zu lauschen.
Es ging zwar hauptsächlich um Sony Kameras, aber da die heutigen Kameras alle sehr umfangreiche Menus haben, lassen sich die meisten Einstellungen auch in Kameras anderer Hersteller finden.
Neben den Einstellungen zu Wildlife-Kameraeinstellungen ging es auch um Voreinstellungen wie ein eigenes Menu zusammenstellen und die Besetzung von Funktionstasten.
In Zusammenarbeit mit Foto Zumstein war sehr viel Sony-Material zum Testen vorhanden. Dazu gehörten 14 Kamera Bodies (darunter 5 brandneue Sony a7V, 3x A1ii, 3x A9iii) sowie diverse Linsen von 24 bis 600mm und schnelle Speicherkarten.
Nach dem Theorieteil ging es raus in den Regen. Nachdem die Speicherkarten mit diversen Wasservögeln gefüllt waren, traf man sich zu einem Kaffee im Birdlife-Naturzentrum und danach wieder im Kurslokal, wo der Event endete.
Vielen Dank an Lukas und auch Foto Zumstein für den interessanten Event.
Patricia Schwarzenbach
Noch recht kalt war es, als Roland Bruderer um 08:15 Uhr beim Bahnhof Maienfeld 11 Teilnehmende zum Leberblümchen-Event begrüsste. Aber schon bald konnte die Sonne die wärmenden Strahlen, trotz Saharastaub, in die Bündner Herrschaft senden.
Warum wohl ziehen die Leberblümchen die Naturfotografen derart an?
Mit ihren unterschiedlichen Blautönen gehören die Leberblümchen (Hepatica) in alten, heimischen Buchen- und Eichenwäldern zu den ersten Blüten. Nur ca. 6 Prozent aller Blütenpflanzen in der Schweiz tragen die Farbe Blau. Und allzu oft sieht man die attraktive Waldpflanze, die 70 bis 80 Jahre alt werden kann, ja auch nicht.
Für die Begrüssung verschoben wir uns mit den vorhandenen Privatautos (die Hälfte reiste mit dem ÖV an) zum ersten Standort, der Feuerstelle Heidibrunnen, etwas oberhalb von Maienfeld. Nach einer kurzen Einführung durch Roland schwärmte die Gruppe ein erstes Mal aus und konnte sich ohne Zeitdruck mit den zarten Leberblümchen, welche teilweise noch geschlossen waren, auseinandersetzen.
Um 11 Uhr führte uns Roland zu einem weiteren Standort, der noch viel üppiger war. Gestärkt durch einen Lunch aus dem Rucksack konnten wir uns anschliessend in der Umgebung der Feuerstelle Martinsbrunnen so richtig austoben. Verstreut im Wald und der halboffenen Wiese lagen sie, die Naturfotografen, und versuchten die Leberblümchen von ihrer schönsten Seite einzufangen. Was dachten sich wohl die mittlerweile immer grösser werdende Anzahl von Wanderer und Picknickbegeisterten?
Übrigens sichteten wir beim Martinsbrunnen bereits die Blätter des Alpen-Veilchens (Cyclamen). Wer im Spätsommer die blühenden Alpen-Veilchen fotografieren möchte, hat oberhalb Maienfeld gute Chacen.
Gegen 14 Uhr wurde der gelungene Anlass abgeschlossen. Ein herzliches Dankeschön an Roland Bruderer. Er hat den Anlass sehr gut vorbereitet, rekognoszierte das Gelände zeitnah, stellte uns diverse fotografische Hilfsmittel und Bücher zur Verfügung.
Hanspeter Schenk
Am 28. Februar trafen 12 Mitglieder des NFS in Arosa, mit dem Ziel, die Tiere des sehr bekannten Themenweges fotografisch in Szene zu setzen, am Bahnhof ein. Die Wettervorhersage für einen sonnigen Tag, mit etwas Wolken am Himmel, verstärkte die Zuversicht und Vorfreude auf gelingende Fotos.
Nach rund 20 Minuten Fussmarsch trafen wir bepackt mit unserem Fotoequipment am Eichhörnchenweg ein. Wir waren nicht die einzigen Ausflügler an diesem Samstag.
eindrücklicher Tierbilder, aus einem NFS-Event, fand so seinen Platz im Rucksack der Erinnerungen.
Auf 1,7 km liessen sich Eichhörnchen und verschiedene Vögel zutraulich beobachten und fotografieren, da sie an Futterhäuschen und von Hand gefüttert zu werden, gewohnt sind. So verging die Zeit wie im Flug und um rechtzeitig am Bahnhof zu sein, trafen wir uns wieder um 15 Uhr zur Rückreise. Ein Tag voller eindrücklicher Tierbilder, aus einem NFS-Event, fand so seinen Platz im Rucksack der Erinnerungen.
Heidrun Barth
Früh am Morgen des 31.01.2026 trafen sich sieben Fotografen auf dem Parkplatz beim Gasthof Untergrenchenberg. Einzelne Teilnehmer musst sich schon kurz nach vier Uhr mit dem ÖV auf den Weg machen. Die Erwartungen waren daher allseits sehr hoch, zumal niemand so genau wusste, wie sich das Wetter bei Sonnenaufgang entwickeln würde. Der Wetterbericht war jedenfalls alles andere als optimal. Daher wusste Niemand, ob die Wolken einen Blick auf die Sonne und die Alpen zulassen würden.
So machten wir uns, ausgerüstet mit Stirnlampen, gemeinsam auf den Weg. Da der Schnee auf der Strasse bis zur Wegkreuzung zum Obergrenchenberg geräumt war, kamen wir zügig voran. Doch dann folgte der anstrengende Teil durch den Tiefschnee bis zur Wandflue. Diese letzten Meter hatten es in sich.
Doch wir wurden alle mit einem Sagenhaft schönen Sonnenaufgang belohnt! Entsprechend hervorragende Bilder entstanden in den folgenden ca. 2 Stunden.
Kurz vor 10 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Untergrenchenberg, wo ein ausgiebiger Bruch auf uns wartete.
Ein grosser Dank an Thomas Marmet für die Organisation dieses gelungenen Events!
Matthias Koller